Radweg Isar

Die Isar ist vor allem als der Fluss bekannt, der durch die bayerische Landeshauptstadt München fließt und dort gerade im Sommer eine beliebte Kulisse für alle Picknicker und Freizeitsportler darstellt. Die insgesamt fast 300 Kilometer lange Isar hat jedoch noch weit mehr zu bieten als nur den relativ kurzen Abschnitt bei München. Unter anderem können auf dem Fluss Fahrten mit dem Floß unternommen werden und auch jede Menge historische Dörfer befinden sich am Ufer. Noch ein echter Geheimtipp ist allerdings der Radweg Isar, welcher an der Grenze zwischen Tirol und Bayern mitten in den Alpen beginnt und anschließt bis in die niederbayrische Ortschaft Thundorf führt. Dort mündet die Isar nämlich in die Donau, den zweitlängsten Fluss Europas. Die in Thundorf Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt und St. Quirinus ist dabei eine Attraktion, die man sich auch als Radfahrer auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und begeistert mit traditionell bayrischer Bauweise und einer farblichen Kombination aus weiß und gelb. Wird der Radweg Isar von Süden nach Norden und damit in Flussrichtung gefahren, so sind die ersten rund 50 Kilometer sicherlich am schwersten zu bewältigen. Immerhin befindet sich hier das Hochgebirge der Alpen, welches stellenweise durchaus schwer zu durchqueren ist. Deutlich flacher ist es da schon auf den letzten 100 Kilometern, wenn sich die Isar allmählich der Donau nähert. Für geübte Radfahrer sollte der Radweg Isar in 3 bis 4 Tagen zu schaffen sein, während sich die meisten Besucher jedoch rund eine Woche Zeit nehmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Radwegen entlang von Flüssen, führt der Radweg Isar übrigens nur selten allzu weit vom Ufer weg. Diese Tatsache macht ihn bei Besuchern aus ganz Europa und der Welt so beliebt.

Radweg entlang der Donau und der Isar